Hotel Nägele nach nur 9 Monaten eingeweiht

Hotel Nägle
Der Neubau ist geschafft: Am 14. Juni wurde der neu erbaute Hoteltrakt mit Schwimmbad des Hotels Nägele in Höchenschwand seiner Bestimmung übergeben. Mit dem barrierefreien Neubau wurde nicht nur der Fitness- und Wellnessbereich erweitert, auch ein Tagungsraum und Komfortzimmer mit insgesamt 24 Betten kamen hinzu.

Wer im Tourismusgeschäft bestehen will, muss sein Angebot ständig erweitern und die Attraktivität steigern. Nachdem im Wellness- und Wanderhotel Nägele der Familie Heinen bereits 2006 ein Wellnessbereich realisiert wurde, wurden mit dem nun errichteten Neubau verschiedene Ziele verfolgt. Neben einer Erweiterung des Hotels und Steigerung der Attraktivität sollte vor allen Dingen das etwa 20 Meter entfernte Gästehaus mit Hotel und Restaurantbereich verbunden werden. Im Herbst 2010 wurde die Planung des Vorhabens konkret, und am 22. August 2011 konnte mit dem Bau begonnen werden.



Nun, nach neunmonatiger Bauzeit, präsentiert sich das Hotel als eine barrierefreie Einheit: Der Anbau mit einer Nutzfläche von 1088 Quadratmetern erstreckt sich über fünf Geschosse, wobei im Untergeschoss neben der Technik ein Fitnessraum, eine Salzgrotte und die Umkleideräume untergebracht sind. Im Eschwimmbad Nägelerdgeschoss befinden sich ein Ruheraum und das Schwimmbad mit seiner teilweise vorgelagerten Hauptfassade, das von einem Wintergarten überdacht ist. Ein Tagungsraum bietet Platz für 18 Personen, dem Erdgeschoss als Wiederkehre angegliedert ist das Treppenhaus und der Aufzug.


Die behindertengerechten und barrierefreien Hotelzimmer im ersten und zweiten Obergeschoss sind nach Süden ausgerichtet und bieten mit 34 Quadratmetern Vier-Sterne-Komfort. In je einem Zimmer pro Geschoss befindet sich zudem eine rollstuhlgerechte Dusche.

Das Angebot an Betten wurde um 24 erhöht


Im Dachgeschoss befinden sich weitere vier Doppelzimmer, die bei Bedarf zu Suiten umfunktioniert werden können. Durch die zusätzlichen Zimmer kann das Hotel nun 75 statt der bisherigen 51 Betten anbieten.

Die Hotelzimmer sind mit Schiebefenstern ausgestattet und bieten aktuelle Medien- und Beleuchtungstechnik wie LED-Leuchten. Der Anbau ist als Massivbau erstellt, ein Wärmeverbundsystem sorgt zudem für ein hohes Maß an Schall- Brand- und Wärmeschutz, durch eine bereits 2008 eingebaute Holzhackschnitzelheizung wird das komplette Hotel CO2-neutral beheizt.

Der Neubau kostete insgesamt rund zwei Millionen Euro und wurde mit einem Zuschuss des Landes gefördert. Das Höchenschwander Bauunternehmen Schmidt erstellte die Entwurfs- und Ausführungsplanung und erstellte das Hotel als Generalunternehmen mit Handwerkern aus der Region schlüsselfertig. "Mit dieser Erweiterung wollen wir uns im nationalen und internationalen Tourismusmarkt behaupten und einen Beitrag zur wirtschaftlichen Stärkung der Gemeinde Höchenschwand, des Landkreises und der Region leisten", so Wolfgang Heinen.

 

Quelle  Badische Zeitung Bild Claus Bingold Bild Nägele

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Letzte Änderung am Sonntag, 08 September 2013 09:43

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